IoT (Internet of Things) ist die Weiterentwicklung von der M2M (Machine to Machine)-Kommunikationsidee, bei der Maschinen direkt und ohne äußere Einflüsse miteinander kommunizieren. Bei IoT werden physische Gegenstände (Gebäude, Fahrzeuge, Produktionsstraßen, …) mit dem Internet verbunden. Dabei können einerseits Befehle auch von außerhalb entgegengenommen, andererseits auch Daten für andere zur Verfügung gestellt werden.
Ziel dieser Interaktionen ist eine permanente Prozessoptimierung in Unternehmen (idealerweise wird die IoT-Lösung mit einer Big Data-Analyse gekoppelt, somit können nicht nur laufende Prozesse überwacht, sondern zusätzlich Vorhersagen über Fehler oder Verschleiß erstellt werden) sowie Überwachung und Fernsteuerung in privaten Haushalten.

IoT bietet neben den neuen Möglichkeiten auch diverse Herausforderungen für Unternehmen. Um sich künftig seinen Platz im Wettbewerb zu sichern, müssen das Geschäftsmodell und die Prozesse überprüft und ggf. an die IoT-Möglichkeiten angepasst werden (Datenanbindung, Datenschutz, Sicherheit, Strategie, …). Laut aktuellen Studien werden bis 2020 zwischen 20 und 25 Milliarden Geräte und Maschinen Daten untereinander austauschen. Viele künftige Standards, die mit intelligenter IoT-Technologie realisiert werden, übersteigen wahrscheinlich unsere heutige Vorstellungskraft.